Coronavirus in Mosambik – aktuelle Situation

Coronavirus in Mosambik - die aktuelle Situation

Trotz intensiver Bemühungen die Zahl der Coronavirus-Fälle in Mosambik niedrig zu halten, gibt es eine steigende Tendenz der Infektionszahlen. Aus diesem Grund verlängerte Staatsoberhaupt Filipe Nyusi am Sonntag, 28. Juni 2020, den Ausnahmezustand um weitere 30 Tage – und das bereits zum dritten Mal in Folge. Er gilt nun bis 29. Juli 2020. Der mosambikanische Präsident möchte so einen neuen Höhepunkt der Pandemie in seinem Land vermeiden, um den Druck auf die Krankenhäuser zu verringern.

Arbeit und Beschäftigung

Trotz Ausnahmezustand ist die Einreise nach Mosambik für Fach- und Führungskräfte sowie Investoren erlaubt. Diese Personengruppen benötigt man dringend für die Ankurbelung der Wirtschaft und des Tourismus. Genehmigt werden jedoch nur Flüge aus Ländern, mit denen ein Abkommen auf der Grundlage der Gegenseitigkeit besteht.

Im öffentlichen und privaten Sektor dürfen Unternehmen die Zahl der Mitarbeiter, die im 14-Tage-Rhythmus arbeiten, erhöhen. Dies ist jedoch begrenzt von einem Drittel auf höchstens die Hälfte und gilt nur unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen.

Industrie, Handel und Transport

Die lokalen Behörden haben die Aufgabe, die Märkte für den Handel neu zu organisieren. Zudem sollen sie Möglichkeiten schaffen, um die Einhaltung des Mindestabstands von 1,5 Meter zwischen Verkäufern und Kunden sicherzustellen. Auch die generelle Verbesserung der Gesundheitsbedingungen gehört zu ihrem Aufgabengebiet.

Fahrer, die für den grenzüberschreitenden Handel nach Mosambik einreisen, müssen einen Mund-Nasen-Schutz tragen und sich auf das Coronavirus untersuchen lassen. Diese beinhaltet eine Temperaturmessung und, wenn notwendig, einen Corona-Test. Im öffentlichen Verkehr (Personen-, Güter- und Fernverkehr) müssen Fahrer mit verstärkten Kontrollen rechnen.

Die Behörden und die Grenzpolizei sind aufgefordert zur

  • verstärkten Überwachung der Einhaltung der Hygienemaßnahmen im öffentlichen Verkehr,
  • Durchsetzung der zulässigen Kapazität bei der Beförderung von Personen.

Sport

Turnhallen müssen weiterhin geschlossen bleiben und auch das gemeinsame Training der Nationalmannschaften ist verboten. Erlaubt sind individuelle sportliche Aktivitäten im Freien.

Kultur

  • Museen und Galerien dürfen eröffnen. Die Besucher müssen jedoch einen Abstand von 2 Meter zueinander einhalten.
  • Restaurants bleiben weiterhin geöffnet.
  • Bars müssen geschlossen bleiben.
  • Kinos, Kirchen und Theater bleiben geschlossen.
  • Konzerte und ähnliche Veranstaltungen sind weiterhin verboten.

Schulen und Universitäten

Die allmähliche Wiederaufnahme des Präsenzunterrichts steht kurz bevor. Die Regierung hat geeignete Maßnahmen im Hinblick auf die schrittweise Rückkehr der Klassen ergriffen. Hierbei hat sie die Notwendigkeit der Bildung in der Gesellschaft berücksichtigt. In den kommenden Tagen äußert sich die Regierung ausführlich zu dieser Angelegenheit. Auch die Vertreterin der Weltgesundheitsorganisation in Mosambik befürwortet diese Entscheidung.

Gesundheit

Am 2. Juli 2020 weihte der mosambikanische Gesundheitsminister ein Corona-Testlabor in der Provinz Nampula ein. Dieses wurde speziell für die Untersuchung von Corona-Verdachtsfällen eingerichtet. Da nun mehr Corona-Tests durchgeführt werden können, rechnet das Gesundheitsministerium mit einem deutlichen Anstieg der Infektionszahlen. Aktuelle Zahlen zeigen, dass bereits in allen Bezirken der Stadt Nampula eine Ausbreitung des Coronavirus stattfindet.

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