Die Kapverdischen Inseln oder Cabo Verde (Kap Verde), wie sich der Staat offiziell nennt, liegen rund 570 Kilometer vor der Westküste Afrikas auf der Höhe Senegals im Atlantik. Von der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts bis zum Jahr 1975 war Kap Verde eine portugiesische Kolonie, erklärte dann aber zusammen mit Guinea-Bissau als gemeinsamer Staat die Unabhängigkeit von Portugal.

Streitigkeiten auf politischer, wirtschaftlicher und auch ethnischer Ebene führten jedoch bereits nach einigen Jahren wieder zum Bruch der Gemeinschaft. Heute ist Kap Verde eine eigenständige Republik mit einer parlamentarischen Demokratie.

Kap Verde gehört zwar nicht zu den ärmsten Ländern Afrikas, kämpft aber mit zahlreichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Es gibt keine nennenswerten Bodenschätze und – bedingt durch das extrem trockene Klima der Sahel-Zone – auch nur wenig Wasser.

Eine Bewässerungslandwirtschaft ist damit ausgeschlossen. Der früher gepflegte Trockenfeldbau ist seit Jahrzehnten nahezu nicht existent, so dass die landwirtschaftliche Produktion nicht zur Versorgung der einheimischen Bevölkerung ausreicht.

Auch der Fischfang bringt auf Grund einfacher handwerklicher Methoden und Techniken nicht genug Ertrag. Mehr als 90 % der Nahrungsmittel müssen aus dem Ausland importiert werden.

Ein weiteres Zeichen für die Armut der Bevölkerung ist die Tatsache, dass zwei Drittel aller Familien von Angehörigen unterstützt werden, die im Ausland leben und arbeiten. Diese Zuwendungen machen nahezu ein Fünftel des gesamten Bruttoinlandsprodukts aus.

Ihre Spenden für Westafrika und Kap Verde, die nachhaltige Projekte zur Verbesserung des Lebensstandards und der Lebensqualität fördern, sind deshalb immer willkommen. Das Land ist – wie auch die Staaten auf dem westafrikanischen Festland – auf Nothilfe angewiesen, um die Ernährungssituation und auch die Gesundheitsversorgung sicherzustellen.

Tourismus als Wachstumsmotor

Die Tourismusbranche auf Kap Verde wächst allmählich und trägt mittlerweile rund 10 % zum Bruttosozialprodukt der Inseln bei. Einige Strände eignen sich hervorragend für Surfer und Segler und sind gut besucht.

Etwas langsamer geht die Entwicklung im Bergtourismus und im historisch-kulturellen Fremdenverkehr voran. Was der Branche auf Kap Verde unter anderem fehlt, ist eine ausreichende Zahl an qualifizierten Fachkräften, um offene Stellen in der Hotellerie und Gastronomie, in Reisebüros oder als Reiseführer zu besetzen.

Mit Spenden für Westafrika können Sie allerdings Projekte unterstützen, die sich der Ausbildung des Nachwuchses für die Tourismusbranche widmen.

KONTAKT UND FÖRDERUNG

Es ist leicht zu helfen. Nehmen Sie einfach mit uns Kontakt auf. Jetzt ist der beste Zeitpunkt dafür! Gestalten Sie die Zukunft mit!

Unser laufendes Projekt auf Kap Verde

In Praia, der Hauptstadt der Kapverdischen Inseln, steht die einzige Hochschule des Landes, in der Studenten für das Gastgewerbe ausgebildet werden, obwohl die Tourismusbranche zu den bedeutendsten Wirtschaftszweigen und Einkommensquellen dort gehört.

Mit einem erfolgreichen Abschluss an der Escola de Hotelaria e Turismo de Cabo Verde (EHTCV) sind die Studenten in der Lage, als Reiseleiter sowie in der Hotellerie und Gastronomie zu arbeiten.

Allerdings müssen sie Studiengebühren zahlen, um sowohl das hohe Niveau der Ausbildung gewährleisten als auch ihre Unterkunft finanzieren zu können. Dies ist aber leider für zahlreiche junge Menschen auf Grund ihrer wirtschaftlichen und sozialen Lebenssituation nicht oder nur unvollständig möglich.

Deshalb haben wir von der gemeinnützigen Friedrich Hospitality Foundation uns entschlossen, an ausgewählte Studenten ein Stipendium zu vergeben, und bitten Sie um Unterstützung in Form von Spenden für Westafrika. Mit Ihrem Beitrag ermöglichen Sie den Studenten der Hochschule, eine gute, fundierte Ausbildung zu erhalten und Ihre Chancen auf ein angemessenes Leben zu verbessern.

Spenden Westafrika – mit uns kommt Ihr Geld an

Dass Teile von Spendengeldern oder dringend benötigten Hilfsgütern von korrupten Beamten und sonstigen Personen in den Empfangsländern “abgezweigt” werden, kommt immer wieder vor, ist aber nicht die Regel. Viele Spender fragen sich trotzdem, ob ihr Geld auch wirklich dort ankommt, wohin es gelangen soll.

Wenn Sie Spenden Westafrika für die Projekte der Friedrich Hospitality Foundation überweisen, können Sie sicher und beruhigt sein. Fördern Sie mit uns die Hochschule für das Gastgewerbe in Praia und die Studierenden dort – wir sorgen dafür, dass Ihre Spende auch wirklich dort ankommt. Unsere Mitarbeiter vor Ort nehmen diesbezüglich regelmäßig sorgfältige Kontrollen vor, damit Ihre Spenden für Westafrika ihren Zweck erfüllen.

Um Ihnen den Spendenvorgang so einfach wie möglich zu machen, stellen wir Ihnen auf jeder Projektseite ein Formular bereit, damit Sie Ihre Überweisung bequem und schnell tätigen können. An der Spitze können Sie den aktuellen Stand der Dinge einsehen. Darunter klicken Sie auf eine Spendensumme oder geben einen anderen Betrag manuell ein, wählen Ihre bevorzugte Zahlungsmethode und verraten uns Ihre persönlichen Daten. Sie werden dann weitergeleitet, um die Zahlung abzuschließen.

Ihre Daten behandeln wir selbstverständlich streng vertraulich und geben sie nicht an Dritte weiter. Die Datenübertragung erfolgt über zugriffssichere Kanäle. Wir senden Ihnen anschließend eine Spendenquittung zu, die Sie beim Finanzamt steuermindernd einreichen können.

Falls Sie Ihr Spendenvolumen lieber aufteilen – also statt einmal 100 Euro lieber zweimal 50 Euro – spenden möchten, schauen Sie sich doch einfach unsere anderen Projekte an. Sie alle verfolgen den Zweck, Nachwuchskräfte auszubilden und für die Tourismusbranche in ihrem Heimatland fit zu machen.