Mosambik ist nahezu unberührt und bietet seinen Gästen ein paradiesisches Reiseerlebnis. Traumhafte Strände, leuchtende Korallenriffe und naturbelassene Landschaften: Mosambik gilt nicht umsonst als eines der schönsten Länder der Welt.

Ausbau des Tourismus

Immer mehr ausländische Touristen entdecken das Potential der naturbelassenen Flora und Fauna. Da wundert es nicht, dass Mosambik Mitte der 2000er Jahre, die am schnellsten wachsende Tourismusindustrie der Welt war. Aber auch die Wirtschaft profitiert von der Schönheit Mosambiks. Zum einen rückte die Entdeckung eines riesigen Gasfeldes vor der Küste Mosambiks das ostafrikanische Land ins Rampenlicht. Zum anderen zieht Mosambik immer mehr Investoren an. Neue Hotels, Restaurants und Bars werden gebaut und eröffnet. Dadurch wächst der Tourismus in Mosambik und schafft potenzielle Arbeitsplätze für die Bevölkerung.

Verbesserung der Ausbildung

Auch in Bezug auf die Ausbildungsmöglichkeiten für Jugendliche, hat das Bildungsministerium einiges unternommen. Durch die Berufsausbildungsreform im Jahr 2016, ist es dem Ministerium gelungen eine einheitliche Struktur zu schaffen. Mithilfe von ausländischen Geldern hat man in den letzten Jahren neue Ausbildungseinrichtungen gebaut und in Betrieb genommen. Die 15- bis 19-jährigen machen einen großen Teil der Bevölkerung aus und sollen vom Tourismusboom profitieren.

Touristische Aktivitäten in und um Mosambik

Nachfolgend stellen wir Ihnen einige Orte vor, die Sie bei Ihrer Mosambik-Reise keinesfalls verpassen sollten.

Ponta do Ouro

120 km südlich von Maputo liegt Ponta do Ouro. Der Badeort ist mit dem Auto von Maputo aus in weniger als 2 Stunden zu erreichen. Ponta do Ouro heißt übersetzt „Goldene Spitze“ oder „Goldener Hügel“ und ist ein unentdecktes Paradis für Windsurfer. Aber auch Taucher kommen hier ganz auf ihre Kosten.
Die beste Zeit zum Surfen ist die Wintersaison von Juni bis August. Zu dieser Zeit kann man sich auf Temperaturen zwischen 19 – 26°C freuen. In Ponta do Ouro befindet sich zudem ein Delfinschutzprojekt, die Dolphin Care Africa (DCA). Sie ist eine der wenigen afrikanischen Initiativen, die sich dem Schutz der Meeresumwelt verschrieben hat.

Maputo National Park

Auf dem Weg nach Ponta do Ouro durchquert man den Maputo National Park, auch bekannt als Elefantenpark. Er gilt als eines der beeindruckendsten Naturschutzgebiete Südafrikas. Neben Elefanten können hier u.a. auch Zebras, Giraffen, Krokodile oder Nilpferde entdeckt werden.

Quirimbas Archipel

Die Quirimbas Archipel bestehen aus 32 Inseln und befinden sich im Norden Mosambiks, in der Provinz Cabo Delgado. Sie erstrecken sich über 100 km entlang der Küste, und sind ein Traum zum Tauchen und Schnorcheln. Die besten Reisezeiten sind von Mai bis November.

Bazaruto Archipel

Im Süden des Landes ist der Bazaruto Archipel zu sehen. Er befindet sich nördlich von Maputo, in der Provinz Inhambane. Mit seinen vielen Sanddünen ist dies ein großartiger Ort, um Sand-Boarding auszuprobieren.

Bazaruto Island

Unverbrauchte Natur, kilometerlange Sandstrände, azurblaues Wasser – Bazaruto wurde nicht umsonst zum Marine-Nationalpark erklärt. Wer taucht oder schnorchelt, kann hier die Meereswunder und die spektakulären Korallenriffe in den warmen Gewässern der mosambikanischen Küste kennenlernen. In diesem Gebiet leben mehr als 160 Fischarten, ganz zu schweigen von der seltenen Dugong, der Gabelschwanzsehkuh. Aber auch der Königsfisch (Offiziersbarsch), Mantas und fünf verschiedene Delfinarten können hier in ihrer natürlichen Umgebung beobachtet werden.

Sightseeing in Maputo

Wer sich für Geschichte interessiert, kann in der Hauptstadt Maputo Museen besuchen und die alten Gebäude aus der Kolonialzeit besichtigen. Empfehlenswert ist zudem ein Besuch der Kunsthandwerksmesse in Maputo, der FEIMA. Dort werden Kunsthandwerke wie Gemälde, Masken, Holzfiguren, Taschen und kleine Souvenirs zum Verkauf angeboten. Unser Tipp: Verhandeln Sie in Mosambik immer über den Preis.
Nach einem langen Stadtspaziergang laden die zahlreichen Restaurants und Bars dazu ein die lokale Küche zu genießen.

Mosambik als Schmelztiegel verschiedener Einflüsse

Trotz der europäischen, afrikanischen und asiatischen Einflüsse hat es Mosambik geschafft seinen eigenen Charakter zu bewahren. Zahlreiche Europäer, darunter viele Portugiesen, sind nach Mosambik ausgewandert und bezeichnen das Land heute als ihr Zuhause. Ihre Bildung und technischen Fähigkeiten werden hier dringend benötigt, da sie bei der lokalen Bevölkerung oft nicht vorhanden sind. Beliebte Bereiche sind z.B. das Bauwesen und der Maschinenbau.

Published On: 5. Mai 2022|Last Updated: 17. Mai 2022|Kategorien: Mosambik|Schlagwörter: , |657 words|3,3 min read|